Maria Christl: Meine Erfahrungen mit der Videokonferenz-Plattform Jitsi

Geschrieben von: Ralf Jakob

Maria Christl: Meine Erfahrungen mit der Videokonferenz-Plattform Jitsi

Heute Morgen, am 3. Mai 2020, habe ich wieder versucht über Jitsi online zu unterrichten. Begonnen habe ich mit dem Projekt am Freitag den 10. April. Durchgeführt habe ich das Ganze am 10., 15., 19., 24., 26. April und heute, am 3.5. Ich habe versucht immer Zeiten zu nutzen, in denen ich vermute, dass das Internet nicht so belastet ist. Mein regelmäßiges Übeangebot war sonntags morgens von 8:30 Uhr bis 9:30 Uhr.

Ich hatte mich für Jitsi entschieden, weil die Teilnehmer*innen keine App herunterladen mussten, sondern einfach dem Meeting mit dem Passwort beitreten konnten. Jitsi ist ein kostenloses Open-Source-Videokonferenz-Tool, das vor allem in Schulen genutzt wird. Die Entwickler des Open-Source-Tools geben an, dass eine Videokonferenz über Jitsi vollständig verschlüsselt ist. Zudem werden keine personenbezogenen Daten erhoben, da kein Account für die Nutzung notwendig ist.

Die ersten vier Mal hat es prima geklappt und es haben immer 10-15 Leute mitgeübt. Am 26. April und 3. Mai ist die Verbindung nach 30 Minuten abgebrochen. Nun werde ich es mit einem neuen System versuchen. Weil ich mit meinen Teilnehmern in Verbindung bleiben möchte, solange wir nicht live in Gruppen üben dürfen. Nächsten Sonntag von 8:30 bis 9:30 Uhr wird ein neuer Versuch gestartet.

Ich selbst habe mich langsam ans Online-unterrichten gewöhnt. Allerdings ist es fast unmöglich, Einfluss auf das zu nehmen, was die Teilnehmer*innen zu Hause üben. Dieses Verbinden in der Gruppe ist aber aus psychologischer Sicht her wichtig für die Teilnehmer*innen.
                                                                                                                                     www.maria-christl.de /Altdorf bei Nürnberg