Programm

Die Vorträge | Die großen Workshops | Die kleinen Workshops | Treffen der Arbeitskreise

Die Vorträge

Vera Kaltwasser

Achtsamkeit und Qigong im pädagogischen Setting

Freitag, 19.40 Uhr

 


Derzeit gibt es bei Eltern und Lehrern ein großes Interesse daran, Kindern und Jugendlichen konkrete Wege aufzuzeigen, wie sie selbsttätig der permanenten Reizüberflutung begegnen können und selbstbestimmt mit dem inneren und äußeren ­Leistungsdruck umgehen können.
Die Erkenntnisse der Stressforschung aus den Bereichen der Hirnforschung und Psychologie haben bestätigt, was Qigong-Praktizierende aus eigener Erfahrung wissen: Die Selbstkultivierung ruht auf einem tiefen Verständnis und einem bewussten Wahrnehmen körperlicher und emotionaler Prozesse.

Die Deutsche Qigong Gesellschaft e.V. hat vor fünf Jahren eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, bei der untersucht wurde, wie eine kontinuierliche Schulung der Achtsamkeit mit stillen und bewegten Qigong-Übungen gepaart mit Psycho­­edukation und Erfahrungsaustausch Schülern hilft, ihre Aufmerk­samkeit zu steuern, ihre Emotionen zu regulieren und Stress zu bewältigen. Durch dieses weitsichtige Engagement der DeutscheN Qigong Gesellschaft für die ­Anwen­­d­ungsmöglichkeiten von Qigong im pädagogischen Setting hat sich die Akzeptanz erhöht.

Vera Kaltwasser erläutert zunächst die theoretischen Hintergründe der Haltung der Achtsamkeit und berichtet, wie Qigong im pädagogischen Setting eingesetzt wird, wie das Konzept AISCHU – Achtsamkeit in der Schule – gestaltet ist und welche weiteren Anwendungsbereiche es gibt, vor allem auch im Bereich der Lehrerfortbildung, hier besonders auch zur Burn-Out-Prophylaxe und zum Stressmanagement.
Für Qigong-Lehrer_innen eröffnet sich hier ein weites Tätig­keitsfeld, allerdings ist es wichtig, die besonderen Bedingungen der schulischen Zusammenhänge zu kennen.
Auch dies ist Thema des Vortrages.


Dr. med. Peter Valentin

Mind-Body Medizin und Qigong Ost-West Konzepte
in der Präventivmedizin

Freitag, 19.40 Uhr

 


Beide Heilkünste greifen gezielt in die – meist unbewusst ablaufende – Interaktion zwischen Körper, Geist, Bewusstsein, Emotion, sozialer Verbundenheit und Spiritualität ein.
Die bewusste Stimulation von körperlich-emotionalem Wohlbefinden hat gewichtigen Einfluss auf unsere mentale Befindlichkeit.

Umgekehrt spielen Themen wie Wahrnehmung von ,Realität‘, Achtsamkeit, Ressourcen-Stärkung, innere Kommunikation und Spiritualität eine große Rolle für den Erhalt von Gesundheit und Vitalität.
Im Beitrag werden auch kurze praktische Übungen, welche sich leicht in den persönlichen Alltag integrieren lassen, angeleitet.


Dr. rer.nat. Imke Bock-Möbius

Daoismus und Quantenphysik –
Ein möglicher Weg zur Ganzheit

Freitag, 19.40 Uhr

 


Wissenschaftliches Denken befasst sich mit objektiven und reproduzierbaren Phänomenen, so dass die Frage nach dem Wesen der Dinge oft unbeantwortet bleibt. Der Daoismus als grundlegende Philosophie des Qigong führt zu einem anderen Ansatz.

Wenn wir seine Ordnungsprinzipien nun im Analogiedenken (das zwar nichts beweist, aber den Geist öffnet) auf andere Bereiche, zB die moderne Quantenphysik, anwenden, kann es sein, dass sich eine ganz andere Welt vor uns auftut: Verschränkungsphänomene der Quantenphysik, die mit den klassischen Konzepten der Wirklichkeit nicht erklärbar sind und Einheitserlebnisse der Mystik könnten, in diesem Kontext gedeutet, Intellekt und Intuition versöhnen.
Die Thematik wird auch anhand einzelner Qigong-Übungen erfahrbar gemacht.


Barbara Hofmann-Huber

Selbstkultivierung als Kernkompetenz in einer
sich ständig wandelnden Gesellschaft

Freitag, 19.40 Uhr

 


Selbstwirksamkeit und der eigenverantwortliche Umgang in einer komplexen Welt - mit Emotionen, Bedürfnissen, Anforderungen, Grenzen - ist heute zu einer Schlüsselkompetenz geworden. Resilienz wird gefordert, innere Flexibilität und Adaptationsfähigkeit sind nötig. Interkulturell mit den unterschiedlichsten Menschen und Wahrheiten umzugehen, ist zur Basiskompetenz geworden.
Wie kann das gelingen? Die stabile und zugleich flexible Verankerung in sich selbst ist der Schlüssel.

Selbststrukturierung ist heute nicht nur ein Thema in der frühen Kindheit. Vielmehr ist die Aufgabe sie in der erwachsenen Person weiter zu entwickeln und wenn sie durch Traumata geschädigt ist, sie heilen zu lassen und neu aufzubauen. Das kann in der Psychotherapie initiiert werden, in Qigongkursen vertieft und zur täglichen Praxis werden. Selbstkultivierung ist dabei zugleich ein Weg zur Entwicklung von Selbstwirksamkeit als auch deren Ergebnis.


Dr.Phil Dominique Hertzer

Die Bedeutung der drei Schätze -
Essenz (jing), Lebenskraft (qi) und Geist (shen) – für das Qigong

Samstag, 9.00 Uhr

 


Das Konzept der drei Schätze ist nicht nur in der chinesischen Medizin von großer Bedeutung, sondern ist primär ein philosophisches Konzept, welches in den verschiedensten Lebensbereichen Anwendung gefunden hat, nicht zuletzt in der Inneren Alchemie (neidan).

Ihre Bedeutung für das Qigong rührt prinzipiell daher, dass Essenz, Lebenskraft und Geist existentiell miteinander verknüpft und primär Ausdruck einer hierarchischen Verschränkung von Körper und Geist sind. Welche (philosophische) Bedeutungen diesen drei Aspekten zugrunde liegt und wie ihre Verbindung im Hinblick auf das Qigong zu verstehen und anzuwenden ist, soll in diesem Seminar zur Darstellung kommen.


Prof. Dr. Niko Kohls

Achtsamkeit als Körper- und Geistesbewusstsein

Samstag, 14.00 Uhr

 


In den letzten Jahren werden Mind-Body-Ansätze, die auf der systematischen Schulung von Achtsamkeit beruhen, nicht nur zur Bewältigung von Stress und Krankheit, sondern auch zur Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt. In der Tat belegen hunderte von Studien eindrucksvoll die gesundheitlichen Effekte von meditativen Techniken und Mind-/Body Interventionen. Neuere Studien erlauben faszinierende Einblicke in die psychophysiologischen und neurobiologischen Wirkmechanismen von Meditation und körperorientierte Verfahren wie Qigong.

Auf dieser Grundlage lassen sich nicht nur gesundheitsbezogenen Effekte von Mind-Body-Verfahren erstehen,sondern auch die Steigerung von kognitiven, emotionalen, empathischen und sozialen Kompetenzen. Hier ist viel Potenzial vorhanden, um durch Bewusstseinskultivierung in Form von Meditation eine ganzheitliche Ressource für das private und berufliche Leben zu aktivieren.“


Dr. Ansgar Gerstner

Daoismus in der heutigen Volks­republik China

Samstag, 16.15 Uhr

 


Wie lebendig sind die daoistischen Traditionen in der heutigen Volksrepublik noch bzw. wieder? Wie stehen Chinesen heute zum Daoismus? Wo findet man den Daoismus im modernen Alltag? Was mag dies für uns und unser eigenes Daoismus-Verständnis bedeuten?
Diesen und weiteren Fragen wird Ansgar Gerstner in seinem Vortrag nachgehen.


Ralf Jakob

Medizin aus dem Kochtopf –
wie man mit der Fünf-Elemente-­Küche die Gesundheit fördert

Sonntag, 9.00 Uhr

 


„Ohne das Wissen um eine gute Ernährung ist es kaum möglich, sich einer guten Gesundheit zu erfreuen!“
Das uralte Wissen der chinesischen Ernährungslehre ist auch heute noch wirkungsvoll bei den meisten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

In diesem Vortrag werden die Prinzipien der Fünf-Elemente-Küche erläutert und erklärt, wie man ein bestehendes Ungleichgewicht von Yin und Yang durch die Auswahl geeigneter Lebensmittel wieder herstellen kann.
Eine kleine Fünf-Elemente-Übung rundet die Einheit ab.

Die großen Workshops



Ausbildungsteam Radolfzell


Heike Seeberger

Dr. Imke Bock-Möbius

Claudia Rausch-Michl

Qigong bei Menschen mit Gesundheits-
störungen am Beispiel von Morbus Parkinson

Samstag, 9.00 Uhr


Immer häufiger kommen Teilnehmer_innen mit Gesundheitsstörungen oder chronischen Erkrankungen in unsere Kurse oder auch in die Ausbildungen. Aspekte, die im Umgang mit erkrankten Menschen hilfreich sein können, sind das Thema dieses Workshops. Das Verständnis für eine Erkrankung aus Sicht der TCM wie aus westlicher Sicht macht deutlich, worauf besonders zu achten ist und erleichtert die Auswahl geeigneter Übungen.

Am Beispiel des Morbus Parkinson werden Erfahrungen aus der Praxis für die (Unterrichts-)Praxis besprochen und in verschiedenen grund­legenden Übungen umgesetzt.
Mit dem didaktischen Dreieck wollen wir uns beispielhaft Gedanken dazu machen, wie wir uns einer solchen Aufgabe vorab gedanklich nähern können.

 

Ausbildungsteam Bamberg


Dieter Hölle

Helmut Bauer

Therapeutisches Qigong

Samstag, 9.00 Uhr

 


In diesem Workshop stellen wir unser Konzept, Therapie mit Qigong, vor.
Der Workshop Therapeutisches Qigong ist ein Blick in die Zukunft des Qigongs und die konsequente Fortführung der Qi-Arbeit.
Leiden erkennen – Leiden vermeiden – Leiden lindern – Leiden auflösen, sind Grundkonzepte hinter der Qi-Arbeit mit sich und anderen.

Inhalte sind:

- Wissensgrundlagen für den Therapeuten
- Syndrom-Diagnostik der Traditionellen Chinesischen Medizin
- TCM-Wissen für den Therapeuten
- TCM-Wissen für den Patienten
- Innere Alchemie des Menschen
- Meridian-Floating als Basis Werkzeug, Harmonisierungs-Übungen und Meditation
- Zufuhr- und Abzieh-Methoden zum Ausgleich des Qi-Feldes
- Heilende Berührung, Arbeit mit Schwertfingern
- Patientenberatung: Ernährung und Lebenspflege, Qigong Übungen
- Übungen zur Entwicklung der regulierenden Fähigkeiten des Therapeuten
- Stärkung-, Schutz-Übungen für Therapeuten

Die Grundeinstellung des Therapeuten ist die Liebe, Demut und Bescheidenheit. Gezielte Übungen und Meditation führen zu einer Vertiefung dieser Fähigkeiten.




Ausbildungsteam Illertissen


Xuelin Jiang

Beate Hüfner

Dr. med. Cornelia Richter

24 Anforderungen an die richtige Körperhaltung

Samstag, 9.00 Uhr


Der Mensch ist im Alltag immer mit Himmel und Erde verbunden, wenn er offen und aufrecht durchs Leben geht. Mit dem Wissen (und der praktischen Anwendung) um die richtige Körperhaltung, vermittelt und zusammengefasst in den so genannten „24 Punkten“ bzw. „24 Anforderungen an die richtige Körperhaltung“, erreichen wir in der Übungspraxis und schließlich auch im Alltag, dass das Qi frei fließen kann, dadurch Gesundheit und Vitalität zunehmen und wir beim Üben schnell Fortschritte machen.

Dieses Wissen ist für alle Qigong-Richtungen und alle Taiji-Stile gültig und anwendbar. In diesem Vortrag mit Workshop werden wir mit der Theorie vertraut gemacht und setzen dieses Wissen mit Hilfe kleiner Übungen, die keine Vorkenntnisse erfordern, in die Praxis um.
So erleben wir gleich am eigenen Leib unmittelbar die Wirkung und können unsere Übungspraxis fortan noch effektiver gestalten.

 

Ausbildungsteam Berlin


Rainer Jakisch

Walter Gutheinz

Fan Huan Gong

Samstag, 14.00 Uhr

 


Seit Gründung der Deutschen Qigong Gesellschaft e.V. ist das Fan Huan Gong eine bei vielen Mitgliedern und Freunden sehr beliebte Übungsmethode. In China selbst kaum bekannt, hat sie in Österreich und Deutschland unter der Federführung unseres Lehrers und Ehrenpräsidenten Prof. Cong eine starke Verbreitung gefunden. Fan Huan Gong ist für viele von uns im Lauf der Jahre zu einem großen und reichhaltigen Übungsschatz geworden, dessen Wirkungen wir täglich erfahren und genießen dürfen.

Anlässlich des Jubiläumskongresses in Ellwangen möchten wir Berliner Ausbilder alle interessierten Fan Huan Gong-Praktizierenden dazu einladen mit uns in Theorie und Praxis einige wesentliche Aspekte des Fan Huan Gong-Übungsweges zu thematisieren.
„Die Übung möge gelingen“.


Foen Tjoeng Lie

Wu Qin Xi Das Spiel der fünf Tiere

Samstag, 14.00 Uhr

 


In diesem dreistündigen Workshop werden die Teilnehmer_innen ausgewählte Übungen aus dem Spiel der fünf Tiere (Wu Qin Xi) kennenlernen. Er enthält neben einfacheren auch recht komplexe Bewegungen.
Ergänzend zu den Übungen werden an Fallbeispielen konkrete Hinweise dazu gegeben, worauf besonders zu achten ist, wenn einige der komplexeren Bewegungen an unterschiedliche Zielgruppen vermittelt werden, z.B. an überwiegend sitzende Teilnehmer_innen wie Senioren oder Rollstuhlbenutzer.


Zhou Yi

NÜ DAN GONG mit Lotusblüten-Meditation – die Innere Alchemie der Frau
– Nur für Frauen –

Samstag, 14.00 Uhr

 


Das gesamte Konzept der Inneren Alchimie der Frau nach Zhou Yi:

Stufe I: Meridiane reinigen
Stufe II: Positive Lebensenergie vermehren
Stufe III: Körper und Geist kultivieren

Der Hauptinhalt der Stufe I
Meridiane reinigen:

1. Blockaden durch archaische Tänze öffnen
2. Positive Lebensenergie in Ruhe und Stille sammeln
3. Brüste von negativer Lebensenergie befreien

„Um den Altersprozess zu verlangsamen, Schönheit zu bewahren, ja sogar die Bio-Uhr rückgängig zu machen – eins von den Hauptanliegen der Inneren Alchimie – verlangt von einer Frau zuerst die Intelligenz­­ einer Füchsin, um einen guten und konkreten Übungs­plan zu schmieden, gepaart mit einem Durch­setzungs­vermögen eines Esels. Das alles sollte durch viel ­Freude beim „Experimentieren“ begleitet werden. Denn nach der anfänglichen Herstellung der
Gesundheit geht es schließlich nicht mehr um das „Gesund-Sein“, sondern um das eigene „Sein“!

Körperlich und geistig bis zum letzten Atemzug selbstständig und frei zu sein – Das ist das wahre Ziel der Inneren Alchimie der Frau.“ – Zhou Yi



Ausbildungsteam Stuttgart-Esslingen


Gise Schöller

Qigong mit Erzieher_innen



Margarete Pröbstle

Qigong mit Kindern und Jugendlichen

Samstag, 14.00 Uhr

 


Fortbildung für Pädagoginnen mit exemplarischen Beispielen aus der Fortbildungsreihe „Qigong mit Kindern für die Erzieher_innen der Stadt Stuttgart“.
Anknüpfend an die Kompetenzen, die die Erzieher_innen in ihrer alltäglichen Arbeit mit Kindern mitbringen, können Qigong-Übungen in Form von täglichen Ritualen (Reinigungsübung, Lichtduschen und Schutzmantelübungen) helfen, diese „Schätze der Quelle und Ruhe“ mit in den Kindergartenalltag zu transportieren.

Anhand der Übung „Die dreifache Gestalt“ zeigen wir anschauliche Beispiele auf, wie Kinder und Jugendliche sich fühlen, erleben, sich bei sich auskennen und orientieren lernen können, Halt in sich spüren können. Gemeinsame kleine Ruhezonen, Pausen mit Kindern und Jugendlichen schaffen, sind wahre Kraft-Quellen. In diesem Workshop nehmen wir uns Zeit dafür.


Petra Hinterthür

Kalligraphie

Sonntag, 9.00 Uhr

 


In diesem Workshop erarbeiten wir uns hauptsächlich die zwei Zeichen für „Qi“ und „Gong“ und alternativ das Zeichen für „DAO“ in unter­schiedlichen Schreibstilen (Standard, halbkursiv und kursiv/Grasschrift mit „fliegendem Weiß“), Größen, auf unterschiedlich großen Papieren, trockenem und nassem Pinsel.
Es werden keine Vorerfahrungen vorausgesetzt.

Die kleinen Workshops

Maria Christl

Gerda Fürstenhöfer

Mit Qigong ältere Menschen erfreuen

Freitag, 19.40 Uhr

 


Wir zeigen in diesem Workshop eine bunte Auswahl an Übungen im Sitzen für ältere Menschen. Mit Finger-Qigong, sanfter Mobilisierung von Armen und Beinen und mit Übungen zur Anregung der Sinnesorgane und des Atems zeigen wir, wie Stagnation und Starre auch bei Menschen mit Einschränkungen aufgelöst werden können.
Musik und Elemente aus dem Sitz-Tanz sprechen die Lebensfreude an. Gemeinsames Üben macht Spaß, verbessert das Wohlbefinden und gibt den älteren Menschen das Gefühl, selbst etwas für sich tun zu können.


Ausbildungsteam Berlin-Brandenburg


Susanne Pries

Birgit Halberstadt

Die eigene Kreativität wecken –
Qigong mit Kindern und Jugendlichen

Samstag, 9.00 Uhr

 


Spielerisch erfahren wir die Qualitäten von Tierbildern, Farben und Klängen im Qigong. Die Übungen eignen sich besonders für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie erfahren sich neu und anders und lernen Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber. Auch die eigene Kreativität und Freude wird auf diesem Weg geweckt.
Ein Einblick in unsere Aus- und Weiterbildungen für Erwachsene, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchten.


Petra Hinterthür

Lotusblüten-Qigong für Frauen

Samstag, 11.00 Uhr

 


Viele Frauen sehnen sich nach dem wachen Empfinden ihrer Weiblichkeit, Schönheit, Fruchtbarkeit, Klarheit, Stärke und Weisheit. Das von Petra Hinterthür entwickelte Lotusblüten-Qigong ist speziell auf dieses Bedürfnis abgestimmt. Es stärkt den weiblichen Aspekt des Qigong und die intuitive, innewohnende Kraft der Frau.

Grundlage bildet ihr 2010 erschienenes Buch
„Lotusblüten-Qigong – Der Qigong-Weg der Frau“
(Windpferd Verlag)


Beate Hüfner

Chan Mi Gong

Sonntag, 9.00 Uhr

 


NaQi Fa – Energieaufnahme im Chan Mi Gong

Vorbereitung mit Kombinationsbewegung – Energieaufnahme, Ausgleichsbewegung.
Wichtige Ergänzung zur Basisübung.


Ausbildungsteam München


Roland und Gudrun Brandstetter

Wasser-Feuer-Übung

Sonntag, 9.00 Uhr

 


Wir üben die Wasser-Feuer-Übung in Begleitung mit meditativer Live-Musik. Die Musik unterstützt unser Nach-Innen-Kommen, Nach-Innen-Spüren und hilft, das Loslassen-Können zu ver­tiefen.
Die Aspekte „Wasser“ und „Feuer“ werden durch entsprechende musikalische Impulse erlebbar gemacht.


Uta Reinshagen

Guolin Qigong

Sonntag, 11.00 Uhr

 


Gehen ist das Natürlichste auf der Welt und „es ist ein Leichtes den Boden zu berühren“.
Was ich in einem Workshop zeigen möchte, ist: wie kann Gehen effektiver gestaltet werden, wie kann ich mehr Energie bewegen, wie aktiviere ich meine heilenden Kräfte und welche Rolle spielt dabei das Windatmen?


Margot Müller

Duft-Qigong

Sonntag, 11.00 Uhr

 


Altüberliefert, hochwirksam und gleichzeitig eine gute Anfänger-Übung. Die Bewegungen sind einfach und können – auch im Sitzen – sofort mitgemacht werden.

Ziel ist es, selbst zu „duften“, Wohlgerüche zu verströmen. Das hat mit der intensiven Reinigungswirkung dieser Übung zu tun und mit dem Fokus auf Arm-Leitbahnen und das Mittlere Dantian. Die Funktionskreise Herz und Lunge werden besonders gestärkt und reguliert.
Die Duftübung ist gut fürs Herz und hilfreich bei Allergien, Hauterkrankungen und Verdauungsproblemen, sorgt aber auch für Entspannung in Armen, Schultern und dem oberen Rücken.


Dieter Hölle

Qigong gehen nach Prof. Cong

Sonntag, 9.00 Uhr

 


Während einer China-Reise, bei einer Bergtour, fragte mal ein nicht zur Gruppe gehörender Tourist: „Schafft der alte Mann die Bergtour auch?“ Er meinte Professor Cong. Der liebe Professor Cong überholte den angestrengt keuchenden, vorlauten Frager leicht und mühelos und war weit vor ihm auf dem Gipfel.

Diese kleine Geschichte zeigt auch schon den großen Schatz des Qigong-Gehens.
Das Wunderbare an dieser Art des Gehens ist die leichte Erlernbarkeit, die mühelose Umsetzung in den Alltag und die gleichzeitig tiefe therapeutische Wirkung.
Der Workshop macht allen Teilnehmern diesen kostbaren Schatz des Gehens zugänglich.


Elvira Glück

Fan Teng Gong

Sonntag, 11.00 Uhr

 


Das Fan Teng Gong ist ein altes daoistisch-buddhistisches Qigong, das der Inneren Alchemie zugeordnet wird, aber auch traditionell zur Krankheitsvorbeugung und begleitenden Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten eingesetzt wird. Es ist eine Art Steh-Meditation, ein stilles Qigong ohne Aufmerksamkeitsführung.

Der Energiefluss entsteht durch bestimmte Körperpositionen und durch Bestrahlen verschiedener Qi-Zentren mit den Handinnenflächen. Dadurch wird das Energiesystem des Körpers gereinigt, die Meridiane werden durchlässig und neue Energie kann aufgenommen werden.
Eine spezifische Wirkung der Übungen ist eine messbar erhöhte Körpertemperatur, da dadurch vermehrt Krebszellen absterben können.


Claudia Rausch-Michl

Blitzentspannung am Arbeitsplatz

Sonntag, 11.00 Uhr

 


Wir beschäftigen uns mit kleinen Qigong-Unterbrechern, ausgewählten Mini-Übungsfolgen, die man gut als bewegte Pausen – z.B. in Firmen auch für Menschen im Büro-Outfit – anbieten kann.
Zwei reflexive Einheiten runden das Angebot ab.

 

Treffen der Arbeitskreise am Freitag, 12. Juni 2015

Einige der schulenübergreifenden Arbeitskreise zu verschiedenen Anwendungsgebieten des Qigong treffen sich im Rahmen des Kongresses jeweils von 15 – 18 Uhr; sie sind für alle Interessierten offen und kostenfrei. Um Voranmeldung bei den Koordinatoren wird gebeten. Bei den Themen der Arbeitskreise handelt es sich um Arbeitstitel, die sich ggf. noch verändern können.
Wer nur den Arbeitskreis besuchen möchte, kann die Verpflegung für Nachmittag und Abend einzeln dazu buchen.

Programm (PDF)

AK Qigong und Medizin

Thema: Kommunikation nach innen und außen im Qigong

Kontakt: Dr. med. Peter Valentin
drvalentin@aol.com
Tel: 0431/541 771

Dr. med. Sandra Willeboordse
sandra@willeboordse.de

AK Qigong und Philosophie

Thema: Leibphänomenologie und Rezeption des Daoismus (U. Eberlein)

Kontakt: Dr. rer. nat. Imke Bock-Möbius
Imke.Bock-Moebius@t-online.de
Tel: 07732/945 207

AK Qigong und Psychotherapie

Thema: Psychotherapie und Selbstkultivierung

Kontakt: Barbara Hofmann-Huber,
Tel: 0761/30454
Praxis-Hofmann-Huber@t-online.de

AK Qigong mit älteren Menschen

Thema: Begegnung der Arbeitskreise aus allen vier Regionen

Kontakt: Ralf Jakob
ralf.jakob@franken-online.de
Tel: 09101/537 505

AK Qigong für Kinder und Jugendliche

Themen: Qigong in der bayerischen Lehrerfortbildung (C. Kaspar)
Qigong mit Jugendlichen einer Montessori-Schule (L. Ruzicka)

Kontakt: Sibylle Thaller
sibylle.thaller@t-online.de
Tel: 0821/554 215

Carmen Kaspar
qigong68@web.de