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Erscheinungsjahr: 

2006

QiGong in der Psychiatrie - explorative Studie

QiGong – ein gesundheitsförderndes und körperorientiertes Verfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin findet vermehrt auch Anwendung als begleitendesnonverbales Therapieverfahren in der stationären Behandlung von Patienten der Psychiatrie.

 Es ist eine Methode, die die Selbstaktivität des Patienten in den Mittelpunkt stellt und insbesondere die Achtsamkeit/Selbstwahrnehmung und den Umgang mit sich selbst (Körperbilderleben) und den vorhandenen psychischen und physischen Beschwerden fördern soll. Die psychoregulativen Éffekte von QiGong wurden an unterschiedlichen gesunden Population bereits nachgewiesen, beispielsweise positive Effekte auf Stress und Verbesserung der Konzentration (Ritter+Aldrige 2002), Verbesserung der Entspannung (Guozhi 1991 + Stiftung Warentest 1994), Verbesserung der emotionalen Faktoren, Gefühlsstabilität (Ji Sheng 1992, Sandleben+ Schläpfer 1996), Senkung der Herzfrequenz und Regulation der Atmung (Guozhi 1991 + Bian 1984).

Mit seiner harmonisierenden Wirkung hat QiGong eine unterstützende Wirkung auch auf seelische Genesungsprozesse (Wang Jisheng 1993, Zöller 1992, Geißler 1993).

 

è Untersucht wurde, inwieweit eine regelmäßige QiGongtherapie  zu Veränderungen im Körperbilderleben und zu Veränderungen in psychischen und physischen Befinden  bei stationären Patienten mit psychischen Störungen führt.

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