AISCHU® für Kinder und Jugendliche

Wenn Kinder und Jugendliche lernen ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern, sich ihrer inneren und äußeren Stressoren bewusst zu werden und sich aktiv zu beruhigen, dann lernen sie das Steuer ihrer Persönlichkeitsentwicklung selbst in die Hand zu nehmen.

Wo und wie können Kinder und Jugendliche Gelegenheit bekommen, diese kostbaren Fähigkeiten der Selbstwahrnehmung, Selbststeuerung und Potentialentfaltung zu lernen.

Welche Bedeutung kommt hier dem Qigong zu?

Umfangreiche Forschungsergebnisse belegen, dass z.B. regelmäßige Meditationsübungen messbare Veränderungen im Gehirn bewirken (vgl. die Studien zur Wirkung von MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction). Qigongübungen bewirken über die muskuläre Spannungsregulation,  durch die Evozierung von angenehmen Bildern und durch die Beruhigung des Atems eine emotionale und körperliche Regulation, einen Ausgleich zwischen Sympathikus und Parasympathikus. Kinder und Jugendliche können von der positiven Wirkung von Qigong profitieren.

Das Programm AISCHU® ist - seit 2004 erprobt -  ein Interventionsprogramm, das von Lehrerinnen und Lehrern im regulären Schulunterricht, aber auch in der freien Jugendarbeit verwendet werden kann.

AISCHU® verbindet:

  • erfahrungsbasiertes Erforschen der engen Wechselbeziehung zwischen Körper, Gedanken und Gefühlen.
  • psychoedukative Elemente, die den Schülern grundlegendes Wissen über ihren Körper, über Stressphysiologie und Gehirnstruktur auf altersgemäße Weise vermittelt
  • Stilles Qigong - Achtsamkeitsmeditation im Sitzen
  • Bewegte Qigong-Übungen im Stehen und Sitzen
  • Arbeit mit den individuellen kognitiven Mustern der Schüler (z.B. persönliche Stressoren)

Die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V. hat eine Studie zu AISCHU® in Auftrag gegeben.

Die Ergebnisse belegen, dass die Kinder der Achtsamkeitsklasse (verglichen mit der aktiven und passiven Kontrollgruppe) folgende positive Veränderungen aufwiesen:

  • Sie konnten sich länger konzentrieren, länger den Fokus der Aufmerksamkeit halten.
  • Sie waren in der Lage ihre Gefühle besser zu unterscheiden.
  • Sie waren besser zur Introspektion fähig.