30.03.2017

Wandlungsphase Holz

Wandlungsphase Holz

Bildquelle: Ute Gleissner

Grün die Farbe des Anfangs, die Grünkraft kommt aus der Ewigkeit und steht für Erneuerung und Lebendigkeit, Lebenskraft und Stabilität.

Holz bedeutet Neubeginn, Geburt und beginnende Aktivität. Als Sinnbild für dieses Element steht der Baum. Zeit seines Lebens strebt er nach oben wie das aufsteigende Yang.

Ute Gleissner weist auf wichtige Zusammenhänge in der Wandlungsphase Holz hin.

Er breitet sich nach allen Seiten aus und symbolisiert damit Kreativität, Expansion und Wachstum.
Das Element Holz steht für das kleine Yang des Frühlings.
Menschen, denen es an Vertrauen mangelt, schenkt die vorwärtsdrängende Bewegung des Frühlings Bestimmtheit und Selbstwertgefühl.

Durch vorbeugende Ernährung im Frühling wird der Leberfunktionskreis unterstützt. Einerseits werden dem Holzelement Nahrungsmittel zugeordnet, die einen sauren Geschmack aufweisen, andererseits aber auch einige, die eine spezifische Wirkung auf die Leber und Gallenblase haben.
Der sauere Geschmack wirkt zusammenziehend. Dadurch bewahrt er die Körpersäfte.

Anleitung zum Glücklichsein:

Wir haben alle mehr oder weniger stark geprägte Gewohnheiten, die uns daran hindern, das Beste aus unserem Leben zu machen. Aufmerksamkeit und achtsames Wahrnehmen stehen am Anfang dieses Weges.
Ein buddhistisches Prinzip lautet: Erkennen, benennen, ausgleichen, loslassen.
Geduld und Zielstrebigkeit entwickeln. Gefühle sind eine Mischung aus Gedanken und körperlichen Energien.

Dem Holzelement ist die Emotion Ärger/ Zorn zugeordnet. Ärger und Wut haben ihre Funktion darin, dass wir unser eigenes Selbst erkennen und unserem Gegenüber signalisieren, was er tun oder lassen soll. Es ist weder sinnvoll, Ärger zu vernachlässigen, noch ihn ungehemmt auszuschütten. Es braucht also eine Portion innere Arbeit, um verantwortungsvoll seinen Ärger zu zeigen und das Drama beiseite zu lassen. Im Drama bestehen wir darauf im Recht zu sein, im Drama schaffen wir Stress. Mit wahrem Ärger schaffen wir neue Lebendigkeit und Bewegung. Aktiv wird der Ärger ausgedrückt durch das Erheben der Stimme, Veränderung der Mimik und Gestik, die Muskelspannung verändert sich.
Passiv ausgedrückter Ärger vermittelt sich durch Rückzug.

Wird die Emotion Ärger/ Zorn im echten Sinne beherrscht, kann sie zu einer vitalen, lebendigen Persönlichkeit führen, die durchaus im richtigen Maß für ihre Rechte einstehen und anderen Menschen Grenzen setzen kann.
Heilende Aufmerksamkeit entwickeln – Meditation
Stehen wie ein Baum
Wachsen wie ein Baum
„In schwierigen Zeiten das Herz beruhigen, den Willen prüfen und stetig üben.“ Meister CONG
Ute Gleissner